FISCHER MACHEN SCHULE

Besuch bei den Lechfischern

Zwei vierte Klassen am Lech in Lechmühlen

 

Der Donnerstag vor Pfingsten ist der traditionelle Besuchstag der Schulklassen bei den Lechfischern. Dies geschieht im Rahmen des Projekts „Fischer machen Schule“, das vom Landesfischereiverband Bayern gefördert wird.

 

Der Beginn der Exkursion war wie immer die Fischzucht Ruf. Bevor Herr Ruf die Funktion der Anlage erklärte, wurden Fragen beantwortet. Wie lange gibt es Fischzuchten in Deutschland? Welche Aufgaben haben Fischzuchten jetzt?

Herr Ruf führte die Schüler durch die Anlage und zeigte wie die Fische vom Brütling zum erwachsenen Fisch herangezogen werden. Es folgte ein kleiner Fußmarsch zur Mundrachinger Brücke. Hier wurde die Geschichte des Lechs von der Eiszeit bis heute erklärt.

Der Weg vom wilden ungezähmten Gebirgsfluss zur fast ruhigen Reihe von Stauseen. Das Vorkommen verschiedener Fische im Lech wurde mit Hilfe von Schautafeln erklärt. Fische können nur leben wenn das Wasser sauber ist. Der Nachweis über die Güte des Wassers kann einmal durch eine chemische Analyse oder durch Nachweis bestimmter Insektenlarven geführt werden. Die Schüler waren erstaunt dass ihnen Eintagsfliegen-, Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse gezeigt wurden, die wir vorher gefangen hatten.

 

An unserer Flussstrecke gibt es noch einen Rest Auwald. Dies ist ein kleines Paradies für die zahlreich vorhandenen Biber. Ein kleiner Fußmarsch entlang des Ufers führte die Schüler zu den Stellen an denen der Biber Bäume und Büsche gefällt hatte. Das Erstaunen war groß als die Kinder sahen an welchen starken Buchen sich der Biber versucht hatte.

 

Zum Abschluss gab es noch einen großen präparierten Hechtkopf zu sehen.

 

Für alle ging damit ein ereignisreicher Vormittag zu Ende.